Stefan Mayer
erdfeldmagnete
Dr. Stefan Mayer (*1965) studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Heribert Sturm und erhielt anschließend ein DAAD-Stipendium für São Paulo, Brasilien. Dort startete er seine eigenständige Ausstellungstätigkeit, u. a. mit Einzelausstellungen im Museum für Zeitgenössische Kunst und im Goethe-Institut São Paulo. Seitdem arbeitet und stellt er regelmäßig in Brasilien und Europa aus. In seinem Bayreuther Atelier beschäftigt er sich mit raumbezogenen Installationen und ortsspezifischen Interventionen, darunter Arbeiten, die sich mit erdmagnetfeldabhängigen Ordnungssystemen auseinandersetzen.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Mayer als Kunstpädagoge tätig. Er unterrichtet Kunst und leitet den Fachbereich an einem musischen Gymnasium. Zudem war er über viele Jahre Dozent an der Universität Würzburg im Bereich Methoden des Kunstunterrichts und Gestaltung im Raum. 2011 promovierte er an der Universität Augsburg mit einer Wirkungsforschung zur didaktischen Vermittlung nicht visuell wahrnehmbarer Kunst. Seine Arbeit umfasst die systematische Erschließung kunstgeschichtlicher Ereignisse ohne direkten optischen Zugang, deren Einordnung in den kunsthistorischen Kontext sowie die Entwicklung didaktischer Konzepte für deren Vermittlung. Darüber hinaus engagiert sich Mayer in der Begabungsforschung und arbeitet mit verschiedenen Gruppen zur Förderung bildnerischer Talente. Er leitet einen Jugendkunstverein, der sich gezielt der Unterstützung und Weiterentwicklung künstlerisch begabter Jugendlicher widmet.
Hinweis: Die Daten des künstlerischen Werdegangs wurden zuletzt anlässlich der Entstehung des jeweiligen Kunst-am-Bau-Projekts von QUIVID abgefragt.