QUIVID - das Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München


Die Stadt München realisiert im Rahmen kommunaler Bauvorhaben zeitgenössische Kunst. Bis zu zwei Prozent der Bauwerkskosten sind entsprechend der Richtlinien für Kunst anzusetzen. Bei Neubauten von Kindergärten, Schulen, städtischen Verwaltungsgebäuden, Kulturbauten und U-Bahnhöfen, bei neuen Grünanlagen, Platzgestaltungen und in Einzelfällen auch bei Bauwerken der Stadtentwässerung werden Künstler*innen beteiligt. Auftraggeber ist das Baureferat, das seit 1985 von der Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum beraten wird.

Um die große Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten der Kunst-am-Bau-Werke zu verdeutlichen, wurde 2001 der Berliner Künstler und Wortschöpfer Adib Fricke (The Word Company) beauftragt, einen Namen für das Münchner Programm zu entwickeln. So entstand das Label QUIVID. Die beiden Silben der Wortneuschöpfung erinnern unter anderem an die lateinischen Wörter qui (deutsch: wer) und videre (deutsch: sehen). Adib Fricke schafft somit einen Raum für unterschiedliche Assoziationen.